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28.03.2017, 15:55 Uhr
A 31 Baustelle
In dem Streit über die brachliegende Autobahnbaustelle auf der A31 zwischen Neermoor und Riepe legt der Vorsitzende der CDU-Gruppe im Moormerländer Gemeinderat, Dieter Baumann, nach.
Seit Wochen das gleiche Bild in der Baustelle A 31 Riepe - Neermoor. Viele Fahrzeuge, kaum Bauarbeiten.
Leer/Emden - Zur Stellungnahme des Verkehrsministeriums in Hannover nach seiner Dienstaufsichtsbeschwerde, erklärt Baumann:

„Der Sprecher des Wirtschaftsministeriums hat sich keinen Gefallen getan.
Die Aussage, der Bau der A31 liege „im Plan“ verschlimmert die Lage.“

Wenn man im Plan sei, müsste der Bauzeitenplan folgende Abschnitte ausweisen:
Beginn September 2016 – 2 Monate Einrichtung der Baustelle –
6 Monate Pause – Mai 2017 Beginn der Arbeiten.

Baumann: „Wenn er eine Arbeitspause von 6 Monaten als Teil des Zeitplans ansieht, macht die Aussage des Ministeriumssprechers die Sache nur noch schlimmer: Statt Fahrlässigkeit oder Unvermögen räumt er Vorsatz ein. Sollte er aber meinen, man werde diese Verzögerung „im Zeitplan“ schon wieder aufholen, räumt er grobe Fehler bei der Zeitplanung ein.“ Man hätte dann von vornherein weniger Zeit kalkulieren müssen.

Zudem seien die Aussagen aus dem Ministerium widersprüchlich. Dem Ministeriumssprecher zufolge drohten keine Verzögerungen mehr – was den Rückschluss zulässt, dass es entgegen dem Zeitplan bereits Verzögerungen gegeben habe.

„Eine fast 6 Monate brachliegende Baustelle bedeutet zumindest eines:
Man hätte auf jeden Fall 6 Monate später beginnen können und damit die Nachteile für Berufspendler, Wirtschaft, Touristen, Umwelt und Verkehrssicherheit verhindert“, betont Baumann.

„Es wäre interessant, wenn das Amt seinen Bauzeitenplan einmal der Öffentlichkeit zugänglich machte“, meint der CDU-Politiker.