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25.09.2017, 12:12 Uhr
Kosten im Auge behalten
Zum Um- und Anbau des Feuerwehrgebäudes Warsingsfehn
„Wenn jemand Quatsch erzählt, ist es der 1. Gemeinderat Grotjan“, so reagiert der Vorsitzende der CDU-Gruppe im Moormerländer Gemeinderat, Dieter Baumann auf Äußerungen von Grotjan zu den Kosten der Feuerwehr Warsingsfehn.
Moormerland - Grotjan hatte die Bedenken von Ratsmitglied Fokko Böden zu der Kostenexplosion des geplanten Um- und Anbaus des Feuerwehrgebäudes in Warsingsfehn und dessen Vergleich mit den Kosten des gerade neu gebauten Feuerwehrhauses in Oldersum als Quatsch bezeichnet.

Baumann hält diese Aussage für empörend und eines 1. Gemeinderats für unwürdig sowie auch von der Sache „komplett daneben“.
Baumann verweist auf die Entwicklung der Kosten für das geplante Gebäude.
„Zunächst hatten wir eine Kostenschätzung der Architekten von ca. 1,2 Millionen Euro.
Daraufhin habe ich den Vergleich mit den Kosten des Feuerwehrhauses Oldersum gefordert. In einer anschließenden Sitzung hatte der Architekt die Kosten auf der Basis der echten Kosten in Oldersum neu berechnet und kam zu einem Ergebnis von ca. 930.000 Euro bei gleicher Planung.
Eine zusätzlich geplante kleine Lösung sollte ca. 700.000 Euro kosten, wurde aber nach Gesprächen mit der Feuerwehrführung verworfen.
Inzwischen liegt die mit der Feuerwehr abgestimmte Version vor, die von allen Seiten akzeptiert wurde, aber leider die sehr hohe Summe von ca. 1,3 Millionen Euro verschlingen soll.

Dass die CDU-Gruppe – insbesondere nach der wundersamen Kostenreduzierung nach dem Vergleich mit Oldersum – jetzt die Kosten genau überprüfe, sei kein „Quatsch“, sondern verantwortungsvoller Umgang mit den Geldern der Steuerzahler, so Baumann.

„Ohne den Vergleich mit den Oldersumer Kosten lägen wir jetzt weiter bei wesentlich höheren Kostenschätzungen. Insofern war der von Fokko Böden angestellte Vergleich legitim.
Wir wollen die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in Warsingsfehn in der jetzt vorliegenden Form, erlauben uns aber auch weiterhin, auf die Kosten zu achten; ob es Herrn Grotjan nun passt oder nicht“, betont Baumann.