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21.11.2019, 08:48 Uhr
Nach Reaktion der Kreisbehörde: CDU sieht Stadt Weener und Landkreis Leer in der Pflicht bei der Entschärfung der Verkehrssituation
Weener. Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dieter Baumann, begrüßt die schnelle Reaktion des Landkreises Leer auf den Besuch der CDU-Delegation am Schulkomplex an der Wiesenstraße in Weener. Er hatte sich mit dem Kreistagsabgeordneten Broer Wübbena-Mecima und der Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Weener, Hildegard Hinderks, bei einem Vor-Ort-Termin am 12. November ein Bild von der unzumutbaren Verkehrssituation gemacht und den Landkreis Leer sowie die Stadt Weener zu schnellem Handeln aufgefordert.

„Dass jetzt allerdings der Landkreis die alleinige Verantwortung bei der Stadt Weener sieht, ist nicht nachvollziehbar. Die Stadt Weener und der Landkreis Leer sind gleichermaßen in der Pflicht“, so Dieter Baumann. „Die betroffene Grundschule befindet sich in städtischer Trägerschaft. Der Landkreis Leer ist aber Träger der beiden Oberschulen, die künftig an der Wiesenstraße zusammengelegt werden sollen“, begründet Baumann seinen Standpunkt.

Da es nicht nur um die aktuelle Situation, sondern auch um die befürchtete Verschärfung der Lage nach dem Umzug der Schule an der Floorenstraße geht, sollte sich nach Meinung von Dieter Baumann der Landkreis mehr einbringen und vorsorglich mit der künftigen Entwicklung planen.

„Es geht nicht an, dass man eine abzusehende Verschärfung der Lage abwartet, um dann – zu spät – zu reagieren. Die erforderlichen baulichen Maßnahmen (u.a. Parkplätze) sind vorher zu planen und fertigzustellen!

Insgesamt bleibt es bei der Forderung der CDU: Landkreis und Stadt sind in der Verpflichtung, gemeinsam eine dauerhafte Lösung zu schaffen.