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27.01.2021, 09:05 Uhr
Sonderprogramm „Stadt und Land“: 65 Millionen Euro mehr für Radwege in Niedersachsen
„Landkreis und Gemeinden müssen unbedingt Anträge stellen“

 Ab sofort können Länder und Gemeinden Bundesmittel vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für den Radwegeausbau vor Ort beantragen.

Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ macht es möglich, in dem insgesamt 657 Millionen Euro bis Ende 2023 für die Stärkung des Radverkehrs bereitgestellt werden. Davon sollen nach Angaben des Niedersächsischen Verkehrsministeriums rund 65 Millionen Euro auf das Land Niedersachsen fallen.

„Das ist eine gute Gelegenheit, um auch das Radwegekonzept im Kreis Leer voranzutreiben. Projekte werden zu 75 Prozent gefördert, in finanz- und strukturschwachen Regionen bis zu 90 Prozent. Der Landkreis und die Gemeinden sollten das Programm unbedingt nutzen“, fordert Dieter Baumann, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion und der CDU-Gruppe im Gemeinderat Moormerland.

Der CDU-Politiker konnte auch sogleich förderungsbedürftige Strecken benennen. Dazu gehören auf Kreisebene u.a. die Verbindung von Boekzetelerfehn nach Hatshausen an der K3, in Uplengen an der K14 sowie die Verlängerung des Radweges an der K44 in Weener entlang des Osseweges.
Weitere Förderanträge könnte die Gemeinde Moormerland für den Weiterbau und die Verbreiterung des Radweges am Randkanal stellen sowie für die Verbreiterung der Strecke am Voßbergweg. Der geplante Fahrradschnellweg Papenburg-Emden wird bereits anderweitig gefördert.
Für Moormerland ist auch die Radwegeverbindung von Oldersum nach Riepe wichtig, für den das Land zuständig ist.

„Seit Jahren setzen wir uns für den Bau zusätzlicher Radwege und für die Verbesserung der bestehenden Strecken ein. Die Anträge sollten jetzt schnellstmöglich gestellt werden, damit nicht noch mehr Zeit vergeht,“ so Baumann.