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22.05.2021, 16:24 Uhr
CDU lässt nicht locker: Entscheidung über eine Stroke Unit darf nicht länger hinausgezögert werden

 „Das ständige Hinhalten muss endlich ein Ende haben. Wir brauchen dringend die Entscheidung über eine Schlaganfallstation am Klinikum Leer“, fordert Dieter Baumann, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.


Bereits 2014 hatte das Klinikum Leer einen Antrag auf die Einrichtung einer Neurologie mit Stroke Unit gestellt, der von der CDU seitdem mit großem Engagement unterstützt wird. Zuletzt mit einer Unterschriftenaktion, bei der trotz der widrigen Umstände in der Corona-Zeit über 5.000 Stimmen zusammengekommen seien. „Wir haben die Unterschriften persönlich in Hannover abgegeben. Dabei wurde uns mittgeteilt, dass bis Ende 2020 eine Entscheidung fallen werde. Nach mehrfacher Nachfrage kam schließlich die Mitteilung, dass die Beratungen um ein weiteres Jahr auf Ende 2021 verschoben wurden“, berichtet Baumann.

Doch diese erneute Vertröstung wolle man nicht hinnehmen und habe deswegen nochmals einen Brief an das Niedersächsische Sozialministerium geschrieben, heißt es in einer Pressemittelung der CDU-Kreistagsfraktion. Darin sei die neue Sozialministerin Daniela Behrens auf die Dringlichkeit einer Stroke Unit hingewiesen worden. Dieter Baumann: „Wir haben auch anhand von Zahlen die Notwendigkeit verdeutlicht. Immerhin dauert die Transportfahrt im Rettungswagen zu den nächstgelegenen Schlaganfallstationen in Emden oder Westerstede für manche Patienten über 30 Minuten. Das ist eindeutig zu lang.“ Der Fraktionsvorsitzende hoffe jetzt auf eine baldige positive Antwort aus Hannover. Gleichzeitig laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die Fortsetzung der Unterschriftenaktion. „Wenn wir abermals vertröstet werden, mobilisieren wir die Bevölkerung noch mehr. Dann vielleicht sogar mit Ständen in den Fußgängerzonen, falls es die Corona-Lage zulässt.“