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24.06.2021, 09:02 Uhr
Sichere Schwimmer: CDU fordert Konzept des Landkreises Leer
59 Prozent der zehnjährigen Kinder in Deutschland sind laut DLRG "keine sicheren Schwimmer". Die Zahl stammt allerdings aus dem Jahr vor der Corona-Pandemie. Nach Einschätzung der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft hat sich die Situation noch weiter verschärft.

Die Leeraner CDU-Kreistagsfraktion hat diese „Besorgnis erregende Entwicklung“ zum Anlass genommen, ihre jahrelangen Bemühungen um eine bessere Schwimmausbildung für Schüler zu bekräftigen. „Auch angesichts der zahlreichen tödlichen Badeunfälle in den jüngsten Sommertagen erinnern wir die Kreisverwaltung an unsere Forderung nach einem Schwimmkonzept“, sagte Dieter Baumann, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Der Landkreis Leer müsse sich in der Pflicht sehen, dem Trend entgegen zu wirken. Besonders den Schulkindern müsse die Möglichkeit gegeben werden, Schwimmen zu lernen. Neben der schulischen Schwimmausbildung könne es auch Kooperation mit Vereinen geben.

„Wir brauchen dringend und rasch ein tragbares Konzept“, so Dieter Baumann. Der CDU-Kreistagsfraktion sei durchaus bewusst, dass dafür Geld in die Hand genommen werden müsse. Das dürfe aber kein Argument dagegen sein, Kindern das Schwimmen zu lehren. Man halte an der Forderung nach einem Schwimmkonzept fest, damit aus den Kindern „sichere Schwimmer“ werden. Als sicherer Schwimmer wird bezeichnet, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze erfüllt.