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19.03.2019, 08:06 Uhr
CDU-Gruppe wollte andere Nachfolgeregelung für Grotjan
Vorwurf an die Bürgermeisterin: Öffentlichkeit falsch informiert.

Moormerland. Die CDU-Gruppe im Moormerländer Gemeinderat kritisiert die Art der Neubesetzung des ausscheidenden 1. Gemeinderats Wigbert Grotjan.

Laut Gruppenvorsitzendem Dieter Baumann hat die Bürgermeisterin Bettina Stöhr die Öffentlichkeit falsch über das Ergebnis einer nichtöffentlichen Verwaltungsausschusssitzung informiert, als sie gemäß Bericht in der Ostfriesen Zeitung von einer „großen Mehrheit“ für ihren Vorschlag der Nachfolgeregelung für Grotjan berichtet habe.

 

Baumann: „Ich darf über das Ergebnis nicht öffentlich informieren, eine große Mehrheit gab es aber nicht.“

Die CDU-Gruppe habe – so Baumann – eine andere Lösung einer Nachfolgeregelung vorgeschlagen.

Sie habe einen Verzicht auf die Position des 1. Gemeinderates empfohlen und die Neubesetzung durch einen ständigen Vertreter gefordert, was rechtlich problemlos möglich sei. Dann hätte man 2 Stellen im Rathaus höher gruppiert und durch möglichst hochklassige Fachleute besetzt - die Leitung des Bauamtes und die Stelle des Verwaltungsjuristen. Den ständigen Vertreter der Bürgermeisterin hätte man dann aus der Führungsmannschaft wählen können.

 

Durch die von der Bürgermeisterin vorgeschlagene Wahl eines 1. Gemeinderates aus dem Baubereich schränke man den Bewerberkreis zu sehr ein. „Es fehlt dann bei der allgemeinen Vertretung der Bürgermeisterin auch die notwendige Flexibilität“, so Baumann.

 

Leider hätte sich die Mehrheit nicht mit dem Vorschlag der CDU-Gruppe überhaupt befassen wollen und habe dann den von der Bürgermeisterin vorgeschlagenen Weg gewählt. Aber nicht mit „großer Mehrheit“.